Den letzten Tag begannen wir früh mit einer Wanderung in die Almbachklamm. Dort starteten wir um kurz vor 8:00h und so waren wir beinahe ungestört im sanften Morgenlicht.

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Die Klamm war wunderschön und viel länger und größer als die Wimbachklamm. Auch hier gab es wieder einige schöne Wasserfälle, und wenn man genau hinsah konnte man sogar hie und da einen Fisch im Wasser herumflitzen sehen.

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Der Weg führte abwechselnd über steinige Wege, die durch einen Holzzaun begrenzt und gesichert waren und über Metallwege, die gerade am Morgen noch etwas rutschig waren, sodass man gut aufpassen musste, wie man auftrat.

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Das Morgenlicht war wirklich wunderschön und wir genossen den Aufstieg durch die Klamm. Durch die letzten Tage waren wir ja nun schon etwas geübter und trainierter darin, Höhenmeter gut wegstecken zu können und bei dem abwechslungsreichen Weg hatten wir wenig Schwierigkeiten und gerieten kaum außer Puste.

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Nach einiger Zeit wurde die Klamm breiter und öffnete sich ein Stück, sodass der Pfad nicht mehr durch Holz, sondern nur noch durch Seil oder sogar gar nicht mehr gesichert war. Das war dann der Ort, an dem auch die ersten Bänke auftauchten, an denen man pausieren und sich ausruhen konnte, was wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht taten. Wir wanderten fröhlich weiter.

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Die Sonne schien wunderschön in die Klamm hinein und die Landschaft war sehr schön und wechselhaft. Man hatte viel Vegetation, konnte gleichzeitig jedoch den felsigen Untergrund der steilen Wände noch erkennen, was einen wunderbaren Kontrast bot.

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Nach einer langen Weile gelangten wir an einen Punkt am Wegrand, der etwas breiter war. Dort war eine Bank und direkt hinter der Bank ein recht flacher Felsen und ein Wasserfall. Den Felsen bin ich prompt einmal hochgekraxelt, um zum Fuß des Wasserfalls zu gelangen und zu schauen, wie es dort aussah.

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Wie sich herausstellte, war es ein wunderbarer Ort, um eine Pause zu machen, denn es gab einen breiten Felsen, auf dem man sitzen konnte und war gleichzeitig im Schatten vor der Sonne geschützt.

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Selbst vor den Blicken der Wanderer war man ein wenig geschützt, weil es hinter dem Felsen wenige Zentimeter bergab ging. Es war genau richtig um eine Pause vom Wandern zu machen, etwas zu essen und ein paar Fotos zu schießen!

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Vogelperspektive. Findest du mich auf dem Foto?

Nach unserer ausgiebigen Pause ging es also weiter durch die Klamm den Berg hoch. Die Landschaft wurde immer offener und man konnte immer mehr Wald sehen, gleichzeitig waren die Bäume und Felswände der Klamm allerdings weiter weg, sodass man weniger vor der Sonne geschützt war.

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Oben angekommen konnte man dann eine kleine Hütte im Wald sehen, an der früher das Wasser gestaut wurde.

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Von dort aus hatten wir die Wahl zwischen verschiedenen Rundwegen oder dem Rückweg durch die Klamm. Wir entschieden uns für die Klamm, da wir unsicher waren wie lange es brauchen würde über die Rundwege wieder zurück zum Auto zu kommen.

Auf dem Rückweg war der gesamte Weg auf einmal voll mit Menschen. Während wir auf dem Hinweg kaum eine Menschenseele getroffen hatten (Gott sei Dank!). Mussten wir auf dem Rückweg oft an breiteren Wegabschnitten warten, um Wanderer passieren zu lassen. Je näher wir dem Eingang der Klamm kamen, desto voller wurde es und wieder einmal waren wir froh, so früh unterwegs gewesen zu sein, denn so konnten wir die Klamm vorher ganz für uns alleine genießen!

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Eine Warnung für alle Wanderer möchte ich noch aussprechen: Passt auf Zecken auf! Eine habe ich an einem Grashalm lauern sehen (siehe Foto) und eine hatte es bereits bis auf mein Hosenbein geschafft, bevor ich sie entdeckte und wegschnipsen konnte. Lasst euch gegen FSME impfen und sucht euch nach jeder Wanderung gründlich ab. Je schneller man Zecken entdeckt, desto geringer ist das Risiko sich mit Borreliose anzustecken. Am besten aber findet ihr sie, bevor sie sich festbeißen konnten.

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Man muss immer gut aufpassen, dass man sich keine Zecken einfängt!

Nun gut. Nach der Wanderung waren wir erstmal müde und ruhten uns eine Weile im Apartment aus und packten unsere Koffer für die morgige Heimreise.

Abends fuhren wir noch einmal an den Hintersee, um ihn im schönen Licht kurz nach dem Sonnenuntergang zu sehen. Es war ein wunderschöner Anblick!

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Die Farben des Abendlichtes wurden langsam immer kühler und immer dunkler und der Nebel zog langsam vom Wald her auf.

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Schließlich fuhren wir wieder nach Berchtesgaden, jedoch nicht ohne an einem weiteren Punkt des Sees anzuhalten.

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Wie wunderschön das war!

Dann warfen wir noch einen letzten Blick über das spiegelglatte Wasser, auf dem der Nebel sachte aufzusteigen begann, setzten uns zurück ins Auto und fuhren zurück in die Heimat.

Ich hoffe euch hat mein Bericht über Berchtesgaden gefallen, auch wenn er etwas zerstückelt und sehr zeitlich verzögert kam! 🙂
Genießt den wunderschönen Sommer!

 

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